Sankt Georgskirche Sachsbach

Rette unsere Kirche in Sachsbach!

Schön sieht unsere Kirche in Sachsbach aus, nicht imposant, nicht spektakulär, dafür aber besonders freundlich, ja, heimelig. Um sie erhalten zu können brauchen wir Ihre Mithilfe.

Vielleicht ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass an der Decke Risse sind. Diese Risse werden größer. Das liegt am Dachstuhl, wie Statiker herausgefunden haben. Am Dachstuhl wurde schon viel herumgebastelt. Zu viel. Jetzt drückt er zum Giebel hin. Die dabei entstehende Spannung schädigt die Decke, die Wände. Noch kann man unbesorgt in die Kirche gehen. Noch sind Sicherungsmaßnahmen unnötig. Aber bald schon kann es gefährlich werden.

In einer Herbstnacht
Bildrechte Michael Weber

Wir müssen handeln. Schnell. Und es wird was Großes.

Es kostet alles in allem € 500.000,-. Ein bisschen mehr sogar, aber vielleicht wird es durch die Ausschreibung etwas günstiger. Die Kirchengemeinde hat € 130.000,- Rücklagen. € 100.000,- hoffen wir an Zuschüssen zu bekommen. Etwa € 20.000,- können wir durch Eigenleistungen einsparen. Bleiben € 250.000,-, die wir nicht oder noch nicht haben.

Möchten Sie mehr wissen? Spenden? Mithelfen? Nehmen Sie Kontakt auf!

Spenden

Wir freuen uns über Zeitspenden (sogenannte „Hand- und Spanndienste“) für Malerarbeiten im Inneren der Kirche und Mithilfe beim Zudecken des Daches, wenn die Zimmerarbeiten erledigt sind. Aber Geldspenden sind uns natürlich auch sehr willkommen, in jeder beliebigen Höhe — auch eine kleine Spende hilft uns weiter! Hier unser Spendenkonto bzw. unsere IBAN bei der Raiffeisenbank Bechhofen: DE 66 7606 9378 0000 9104 65! Besonders einfach: Online spenden!

 

St.Georg Sachsbach Fenster
Bildrechte Kirchengemeinde
St.Georgkirche Sachsbach innen
Bildrechte Kirchengemeinde

Sankt Georgskirche Sachsbach

Die Kirchengemeinde Sachsbach umfasst die Ortschaften Sachsbach, Reichenau und Lettenmühle.

 

Der Ortsname Sachsbach wird erstmalig im 12. und 13. Jahrhundert als „Sahsbach“ und „Sasbach“ erwähnt.  Es bedeutet wohl die Siedlung am Sumpfbach oder Sumpfgras.
In den Jahren 1147 und 1150 wurden unter den Gütern, die bei der Auflösung des Klösterleins Abendberg an Graf Rabboto fielen und die dieser dem Kloster Heilsbronn schenkte, auch die Güter zu „Sahsbach“ genannt. Dies ist die erste urkundliche Ortsnennung.

 

Die Kirche in Sachsbach wird erstmals im Jahr 1342 in einem Ablassbrief als Tochtergemeinde von Beyerberg erwähnt. Zu welcher Zeit die Kirche gebaut wurde, ist unbekannt. In Anbetracht ihrer Widmung Sankt Georg dürfte ihre Entstehung im hohen Mittelalter liegen.

 

Seit dem 14. Jahrhundert fanden regelmäßig Gottesdienste statt. Die gottesdienstliche Betreuung erfolgte zuerst durch die „Urpfarrei“ Beyerberg, später durch Königshofen. Ab 1813 wurde jeden 2. Sonntag gepredigt und wöchentlich  eine Gebetsstunde abgehalten.

 

Sachsbach gehört seit 1902 zum Pfarramt Bechhofen und ist eine eigenständige, kleine und selbstbewusste Kirchengemeinde.

 

Der frühere gotische Altar der Sankt Georgskirche wurde 1908 verkauft. Seit 1912 ist er im Heimatmuseum Feuchtwangen zu sehen. Bei diesem Altar aus dem 16. Jahrhundert handelt es sich um einen Schrein mit vier Flügeln.
Die Hauptfigur ist die Darstellung der Heiligen Anna Selbdritt im farbig gefassten Hochrelief. Die Flügelinnenseiten zeigen die Heilige Magdalena und Elisabeth auf den flachen, rankenverzierten Konsolen. Bei geschlossenen Flügeln bietet sich dem Betrachter ein gemaltes Bild zur Stammesgeschichte Christi in der Art der Wurzel-Jesse-Darstellungen.

 

Die Kirche erfuhr im Lauf der Jahrhunderte mehrere Erneuerungen. Eine sogenannte Totalreparatur im Jahre 1862 brachte sie auf die heutige Größe.
Die letzte Innenrenovierung wurde 1972 abgeschlossen. 1975 konnte eine neue Orgel eingebaut werden.  Im Jahre 1988 wurde mit viel Eigenleistung das Kirchendach neu gedeckt und die Fassade frisch gestrichen. Außenfassade und Turm wurden 2010 zuletzt gestrichen.