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Nachgedacht

Liebe Gemeinde,
Selten ist im Leben etwas schwarz oder weiß. Nur gut oder nur schlecht. Die allermeisten Dinge sind doch irgendwie mittendrin. Oder haben von Beidem etwas. Plätzchen z.B. – so lecker und gleichzeitig so schlecht für die Figur.
So eine gute und gleichzeitig nicht ganz so gute Sache trage ich auch mit mir herum. Schon seit einigen Monaten sogar. Ich erwarte nämlich ein Kind! Und mein Mann, meine Tochter und ich freuen uns sehr darüber! Aber das nicht so Gute daran ist, dass ich wegen immer noch geltender Corona Auflagen deswegen Beschäftigungsverbot bekommen habe und jetzt nur noch Schreibtischaufgaben erledigen darf.
Meine Aufgaben in den Gemeinden Bechhofen und Sachsbach müssen jetzt anderweitig geregelt werden. D.h. ich komme nicht mehr in den Seniorenkreis und darf auch nicht mehr in den Seniorenhof. Und der Beerdigungsdienst, den ich bisher jede erste Monatshälfte hatte, muss auch unter den Pfarrkollegen und Kolleginnen aufgeteilt werden.
Wer genau wann dran ist, finden Sie weiter hinten im Gemeindebrief. Wenn das Kind dann geboren ist, werde ich bis zum Jahresende in Mutterschutz und Elternzeit sein, d.h. es wird Vertretungsregelungen auch bis Jahresende geben.
Ich bin nicht glücklich über das Verbot, aber ich freue mich außerordentlich darüber, ein Kind zu erwarten. Und darauf, Sie vielleicht ab und zu in der Schlange beim Bäcker zu treffen.
Ihre Pfarrerin Roswitha Schiling

 

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